Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Thema: Unterhaltsberechnung bei Gewerbesteuerpflichtigen

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RobinHood
06.04.2014, 15:18
Ich finde widersprüchliche Angaben hinsichtlich der Berechnungsart für Freiberufler/Selbstständige und habe in diesem Kontext die folgenden Fragen:

1. Ist es für einen Rechtsanwalt ohne Steuerberater überhaupt möglich für einen Freiberufler eine belastbare Unterhaltsberechnung durchzuführen?
2. Gibt es für die monatlichen Unterhaltsleistungen für die Eltern gesetzliche Obergrenzen oder gilt hier "the sky is the limit"?
3. Wie verhält es sich mit der Auskunfts- und Unterhaltspflicht wenn der Wohnort ins Ausland verlegt wird? Gibt es dabei einen Unterschied zwischen EU und Nicht EU Ländern?
4. Kann Unterhalt auch ersatzweise in Form einer reduzierten Miete geleistet werden bei der der Unterhaltspflichtige als Vermieter auftritt?
5. Können jahrelange freiwillige belegbare Unterhaltszahlungen angerechnet werden?
marhin
06.04.2014, 16:19
1. Ist es für einen Rechtsanwalt ohne Steuerberater überhaupt möglich für einen Freiberufler eine belastbare Unterhaltsberechnung durchzuführen?



der Auskunftspflichtige hat Auskunft zu geben, die Berechnung eines möglichen Unterhaltsanspruchs ist nicht Sache des Auskunftspflichtigen, sondern Sache des Unterhaltsberechtigten





2. Gibt es für die monatlichen Unterhaltsleistungen für die Eltern gesetzliche Obergrenzen oder gilt hier "the sky is the limit"?


die Obergrenze ist die Bedürftigkeit des Berechtigten, begrenzt durch die Höhe der Leistungsfähigkeit


3. Wie verhält es sich mit der Auskunfts- und Unterhaltspflicht wenn der Wohnort ins Ausland verlegt wird? Gibt es dabei einen Unterschied zwischen EU und Nicht EU Ländern?

wer keine Auskunft gibt, bei Auslandswohnsitz zahlt in der Regel keinen Unterhalt
4. Kann Unterhalt auch ersatzweise in Form einer reduzierten Miete geleistet werden bei der der Unterhaltspflichtige als Vermieter auftritt?


diesen Aspekt verstehe ich nicht


5. Können jahrelange freiwillige belegbare Unterhaltszahlungen angerechnet werden?

wer freiwillig zahlt hat selber schuld, deswegen nein
RobinHood
06.04.2014, 16:40
1. Ist es für einen Rechtsanwalt ohne Steuerberater überhaupt möglich für einen Freiberufler eine belastbare Unterhaltsberechnung durchzuführen?

Erläuterung:
Die Frage ist so gemeint das der Freiberufler der Das Kind des unterhaltsberechtigten Elternteils ist


2. Gibt es für die monatlichen Unterhaltsleistungen für die Eltern gesetzliche Obergrenzen oder gilt hier "the sky is the limit"?

die Obergrenze ist die Bedürftigkeit des Berechtigten, begrenzt durch die Höhe der Leistungsfähigkeit ==> Gut dann frage ich anders....inwieweit ist der Unterhaltsberechtigte bzw. das Sozialamt verpflichtet sich im Rahmen gewisser Kostenobergrenzen zu bewegen und wie hoch sind diese?


3. Wie verhält es sich mit der Auskunfts- und Unterhaltspflicht wenn der Wohnort ins Ausland verlegt wird? Gibt es dabei einen Unterschied zwischen EU und Nicht EU Ländern?

wer keine Auskunft gibt, bei Auslandswohnsitz zahlt in der Regel keinen Unterhalt

4. Kann Unterhalt auch ersatzweise in Form einer reduzierten Miete geleistet werden bei der der Unterhaltspflichtige als Vermieter auftritt?

diesen Aspekt verstehe ich nicht ==> Dazu folgender Hintergrund: wenn der Unterhaltsberechtigte in einer Wohnung des Unterhaltsverpflichteten wohnt könnte dieser "ersatzweise" die Miete reduzieren und dadurch Verluste aus Vermietung und Verpachtung steuerlich geltend machen..

5. Können jahrelange freiwillige belegbare Unterhaltszahlungen angerechnet werden?

wer freiwillig zahlt hat selber schuld, deswegen nein ==> die Antwort habe ich befürchtet..... :-)
marhin
06.04.2014, 17:03
1. Ist es für einen Rechtsanwalt ohne Steuerberater überhaupt möglich für einen Freiberufler eine belastbare Unterhaltsberechnung durchzuführen?

Erläuterung:
Die Frage ist so gemeint das der Freiberufler der Das Kind des unterhaltsberechtigten Elternteils ist


habe ich auch so verstanden



2. Gibt es für die monatlichen Unterhaltsleistungen für die Eltern gesetzliche Obergrenzen oder gilt hier "the sky is the limit"?

die Obergrenze ist die Bedürftigkeit des Berechtigten, begrenzt durch die Höhe der Leistungsfähigkeit ==> Gut dann frage ich anders....inwieweit ist der Unterhaltsberechtigte bzw. das Sozialamt verpflichtet sich im Rahmen gewisser Kostenobergrenzen zu bewegen und wie hoch sind diese?


Beispiel:

Bedürftigkeit beträgt 1000 €, warum auch immer
die Leistungsfähigkeit beträgt 800 €
dann sind 800 € zu zahlen



3. Wie verhält es sich mit der Auskunfts- und Unterhaltspflicht wenn der Wohnort ins Ausland verlegt wird? Gibt es dabei einen Unterschied zwischen EU und Nicht EU Ländern?

wer keine Auskunft gibt, bei Auslandswohnsitz zahlt in der Regel keinen Unterhalt



es gibt keinen Unterschied in welchem Land das unterhaltspflichtige Kind wohnt


4. Kann Unterhalt auch ersatzweise in Form einer reduzierten Miete geleistet werden bei der der Unterhaltspflichtige als Vermieter auftritt?

diesen Aspekt verstehe ich nicht ==> Dazu folgender Hintergrund: wenn der Unterhaltsberechtigte in einer Wohnung des Unterhaltsverpflichteten wohnt könnte dieser "ersatzweise" die Miete reduzieren und dadurch Verluste aus Vermietung und Verpachtung steuerlich geltend machen..

nein, eine freiwillige Leistung, und darum handelt es sich hier, kann steuerlich nicht geltend gemacht werden
nur wenn eine "gesetzliche" Verpflichtung beispielweise für Pflege oder Krankheit vorliegt, dann eventuell, nicht in jedem Fall

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