Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


Ratgeber Elternunterhalt

4.5 von 5 Punkten


(666 Kundenrezensionen)
 
Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> Fragen zur Berechnung

Thema: Fragen zur Berechnung

Um zu diesem Thema einen Beitrag zu verfassen, müssen Sie angemeldet sein. Jetzt anmelden

AVZ67
14.05.2017, 18:28
Guten Tag in die Runde,

mittlerweile bin ich in der "heißen Phase" mit dem Sozialamt. Laut Berechnungsbogen soll ich Unterhalt iHv € 171,-- zahlen.

Meines Erachtens sind in der Berechnung einige Punkte noch nicht schlüssig. Hier die Eckdaten:

Nettoeinkommen UP - 3.031,--
Ehemann 2.817,--

Fahrtkosten, Besuchsfahrten, Hauskosten etc. wurden abgezogen

Danach kommt es zu einem teilbereinigten Einkommen von
2448,00 und 2.222,89 beim Ehemann

Für unser eigengenutzes Haus schreibt das Sozialamt "anerkennbare Unterkunftskosten EUR 1.031,25" Abweichung gegenüber Pauschale Düsseldorfer Tabelle = EUR 171,25. Nur diese 171,25 EUR werden als Belastung abgezogen - ist das korrekt ??

Ich habe 2 Kinder aus 1. Ehe (im Berechnungszeitraum 21 und 19 Jahre alt)

Kind 1 studiert auswärts. Ich zahle monatlich 300,00 EUR plus 80 EUR KV plus Studiengebühren. Als Werkstudent verdient er 715 Brutto.
Das Sozialamt erkennt bei der Berechnung für 244,00 EUR an? Das kann doch nicht stimmen.
Kind 2 hat Abitur gemacht und lebt im Haus. Das Sozialamt schreibt:
Ddf. Tabelle Zahlbetrag 594,-- minus 190 Kindergeld = 404,00 abzusetzen. Auch das ist m.E. falsch. Der Unterhalt für ein 19-jähr. Kind ist höher. Der Kindsvater zahlt KEINEN Unterhalt.
Geht man in der Spalte der Ddf Tabelle von meinem Nettoeinkommen aus oder dem Gesamteinkommen (mein Mann und ich??).

Außerdem hat mein Mann zusätzlich zu seinem Einkommen oder nichtselbständiger Arbeit, einen Gewerbebetrieb angemeldet. Dieser Gewerbebetrieb erzielt negative Einkünfte. Die genaue Zahl liegt noch nicht vor. Müssen diese negativen Einkünfte nicht auch angerechnet werden???

Viele, viele Fragen. Sorry, es ist länger geworden, als ich dachte...

Danke fürs lesen und antworten

VG
Antje
fridolin
14.05.2017, 18:57
Viele Fakten.
Man sollte das Aufspalten:

Nettoeinkommen UP - 3.031,--
Ehemann 2.817,--

Wie hoch sind die Bruttoeinkommen?
Wird bereits sekundäre Altersvorsorge betrieben?
Wurden Beträge bei der Berechnung berücksichtigt?
Wurden Sparbeiträge für die Altersvorsorge anerkannt?



fridolin
14.05.2017, 19:01
Fahrtkosten, Besuchsfahrten, Hauskosten etc. wurden abgezogen
----
Ganz allgemein: Welches Oberlandesgericht ist zuständig?

Speziell:

Welche Fahrtkosten wurden berücksichtigt?
Wie wurden sie berechnet?

Wie wurden die Besuchsfahrten berücksichtigt?
Wie wurden sie berechnet?

Welche Hauskosten wurden berücksichtigt?

Welche Wohnfläche hat das Haus?
Wann wurde es gebaut/erworben?
Welche Miete müsste man zahlen, wenn man dieses Haus mieten würde?
fridolin
14.05.2017, 19:18
Für unser eigengenutzes Haus schreibt das Sozialamt "anerkennbare Unterkunftskosten EUR 1.031,25" Abweichung gegenüber Pauschale Düsseldorfer Tabelle = EUR 171,25. Nur diese 171,25 EUR werden als Belastung abgezogen - ist das korrekt ??
---

Dass man überhaupt zu einem negativen Wohnvorteil kommt ist ja schon mal positiv.

Die Düsseldorfer Tabelle hat allerdings mit der Berechnung des Wohnwerts nichts zu tun.

Für die Berechnung des Wohnwerts müsste man von der Miete ausgehen, die man für die Immobilie zahlen müsste, wenn man sie aktuell mieten würde. Dabei ist nicht von der tatsächlichen Wohnungsgröße ausgehen sondern von der angemessenen Wohnungsgröße. Abzuziehen sind die Kreditkosten und die Kosten, die man nicht auf einen Mieter umlegen könnte.
fridolin
14.05.2017, 19:18
Warum zahlt der Kindesvater keinen Unterhalt?
fridolin
14.05.2017, 19:26
Außerdem hat mein Mann zusätzlich zu seinem Einkommen oder nichtselbständiger Arbeit, einen Gewerbebetrieb angemeldet. Dieser Gewerbebetrieb erzielt negative Einkünfte. Die genaue Zahl liegt noch nicht vor. Müssen diese negativen Einkünfte nicht auch angerechnet werden???
---

In der Regel werden negative Einkünfte des UHP bei der Berechnung des Unterhalts nicht berücksichtigt. Ausnahmen könnten evtl. erstritten werden, wenn es die Gründungsphase des Betriebs ist. Nun kommt es auch wesentlich darauf an, worauf die negativen Einkünfte zurückzuführen sind. Abschreibungen werden z.B. zwar steuerrechtlich aber nicht unterhaltsrechtlich berücksichtigt.

Das gilt m.E. jedoch nicht für den Ehegatten.
AVZ67
14.05.2017, 20:17
Also....

Brutto monatlich 4.800,00 (UP), Ehemann 4.600,00

plus Steuererstattung aus dem Vorjahr: 111,00 monatlich und 91,-- (Ehemann). Das hat das Sozialamt ebenfalls als Einkommen berechnet.

Es handelt sich hier um das Sozialamt Bad Homburg (Frankfurt/M.).

abgezogen wurden:

UP Ehemann
Fahrtkosten 2x0,30 pro
Arbeitst. hier: 65 km 441,75 371,93
(Fahrt nach Hamburg)

Pauschale 5% f. berufsbed 145,00 136,31
Aufwendungen

Krankenzusatzvers 19,11 19,25

zusätzl. Altersvorsorge 203,00 (kann ich hier auch 5% geltend machen)

Besuchfahrten zur Mutter 104,00


Hausertragsberechnung:
Baujahr 2000, Größe 158 qm - eigengenutzt

jährliche Belastung Zinsen und Tilgung = 9.546,00
Erhaltungsaufwand lt Rechnung 1.121,80
Betriebskosten ohne Heizung und Strom 1.707,15

Kosten der Unterkunft monatl. EUR 1.031,25

Das Haus steht zwischen Hamburg und Bremen und würde hier 1.400 Warmmiete kosten.

Der Kindsvater zahlt seit 16 Jahren kein Unterhalt - ist auch aktenkundig und nachweisbar.

Welche Sparbeiträge zur Altersvorsorge? Kann ich die pauschal ansetzen?

Danke und Grüße
Antje
AVZ67
14.05.2017, 20:22
Zu den negativen Einkünften aus Gewerbebetrieb:

Das Unternehmen befindet sich noch in der Gründung und soll das 2. Standbein sein, wenn er in 2 Jahren pensioniert wird. Die Verluste ergeben sich in der Tat durch die Abschreibungen. Darum haben wir ja auch die Steuererstattung erhalten, die nun als Einkünfte berechnet werden - dann muss man doch auch im Gegenzug die Verluste geltend machen können, oder?
fridolin
14.05.2017, 20:27
Brutto monatlich 4.800,00 (UP), Ehemann 4.600,00

Die UHP könnte also 5% von 4800 EUR = 240 EUR monatlich für ihre Altersvorsorge anlegen.
Der Ehegatte könnte 10% von 4600 EUR monatlich anlegen = 460 EUR. Er ist nicht pflichtig und unterliegt nicht den gleichen Beschränkungen, die für die Ehefrau gelten.

Damit kann jederzeit begonnen werden, auch noch nach der RWA. Damit diese Sparquoten anerkannt werden, müssen sie tatsächlich fließen. Pauschal geht nichts. Die Art der Anlage kann nicht vorgeschrieben werden. Es empfiehlt sich jedoch, das so gesparte Geld nicht anzugreifen, zumindest so lange nicht, so lange das Elternteil noch lebt und EU relevant ist.
fridolin
14.05.2017, 20:31
plus Steuererstattung aus dem Vorjahr: 111,00 monatlich und 91,-- (Ehemann). Das hat das Sozialamt ebenfalls als Einkommen berechnet.
---
Wenn in den Folgejahren mit ähnlich hohen Steuererstattungen nicht zu rechnen ist, dann sollte man das dem SA mitteilen. Grundsätzlich gilt: Bedürftigkeit und Leistungsfähigkeit müssen zeitgleich vor liegen. Werte aus der Vergangenheit dienen nur als Anhaltspunkt für die künftige Leistungsfähigkeit.
fridolin
14.05.2017, 20:32
Es handelt sich hier um das Sozialamt Bad Homburg (Frankfurt/M.).
----
Das zuständige OLG ergibt sich aus dem Wohnsitz des UHP nicht aus dem Sitz des SA.
fridolin
14.05.2017, 20:36
Das zuständige OLG ergibt sich aus dem Wohnsitz des UHP nicht aus dem Sitz des SA.
---
Also entweder Hamburg oder Bremen oder??
AVZ67
14.05.2017, 20:40
Okay, ich kann also noch jetzt einen Betrag für die AV anlegen (5 %)und rückwirkend anlegen?

Das SA fordert Unterhalt für den Leistungszeitraum 1.4. 30.11.2016 - danach habe ich meine Mutter anderweitig und in der Nähe untergebracht, so dass das SA nicht mehr zahlt.

Was ist mit dem Unterhalt für meine eigenen Kinder? M.E. ist dieser falsch berechnet.
***

Kind 1 studiert auswärts. Ich zahle monatlich 300,00 EUR plus 80 EUR KV plus Studiengebühren. Als Werkstudent verdient er 715 Brutto.
Das Sozialamt erkennt bei der Berechnung für 244,00 EUR an? Das kann doch nicht stimmen.
Kind 2 hat Abitur gemacht und lebt im Haus. Das Sozialamt schreibt:
Ddf. Tabelle Zahlbetrag 594,-- minus 190 Kindergeld = 404,00 abzusetzen. Auch das ist m.E. falsch. Der Unterhalt für ein 19-jähr. Kind ist höher. Der Kindsvater zahlt KEINEN Unterhalt.
Geht man in der Spalte der Ddf Tabelle von meinem Nettoeinkommen aus oder dem Gesamteinkommen (mein Mann und ich??).
fridolin
14.05.2017, 20:49
UP Ehemann
Fahrtkosten 2x0,30 pro
Arbeitst. hier: 65 km 441,75 371,93
(Fahrt nach Hamburg)


Aus den Leitlinien des OLG Hamburg

10.2.2 Für die Kosten der notwendigen berufsbedingten Nutzung eines Kraftfahrzeugs kann der nach den Sätzen des § 5 Abs. 2 Nr. 2 JVEG anzuwendende Betrag (derzeit 0,30 €) pro gefahrenen Kilometer angesetzt werden. Damit sind i.d.R. Anschaffungskosten erfasst. Bei langen Fahrtstrecken kann nach
unten abgewichen werden (regelmäßig 0,20 €).

Bei 65 km rechnen die meisten OLG so:

Die ersten 30 km = 0,30 EUR/km, danach 0,20 EUR/km

(65 x 0,20 + 35 x 0,10)x 2 x 220/12 = 605 EUR


441,75 371,93

Welche Werte sind das, z.B. 371,93??
Wurde die Berechnungsformel angegeben?

fridolin
14.05.2017, 20:51
Okay, ich kann also noch jetzt einen Betrag für die AV anlegen (5 %)und rückwirkend anlegen?
---
Rückwirkend wird mit Sicherheit nicht anerkannt werden.
fridolin
14.05.2017, 20:55
Pauschale 5% f. berufsbed 145,00 136,31
---
Gilt das für die UHP?

Aus den Leitlinien des OLG Hamburg:

10.2.1 Eine Pauschale wird in der Regel nicht gewährt, sondern die berufsbedingten Aufwendungen sind im Einzelnen darzulegen.

Aus den Leitlinien des OLG Bremen:

10.2.1. Die Berücksichtigung berufsbedingter Aufwendungen setzt eine konkrete Darlegung des Aufwandes voraus.

Das SA in Hessen kennt also offensichtlich die Leitlinien des zuständigen OLg nicht.

fridolin
14.05.2017, 20:56
Besuchfahrten zur Mutter 104,00
---
Wie wurde gerechnet?
Ist die Formel angegeben?

Entfernung einfach?
AVZ67
14.05.2017, 20:57
Berechnung des SA - Fahrtkosten

(km x 2 x 0,30 € pro Arbeitstag (ab 31 km einfach 1/2)

Daraus wurde der Betrag für UP (65 km) iHv € 441,75 und für Ehemann (61 km) € 371,93 berechnet.

AVZ67
14.05.2017, 21:01
Formel für Besuchsfahrten zur Mutter wurde nicht angegeben, müsste aber passen.

20 km einfach und ich bin alle 2 Wochen gefahren. Hier liegt dann wohl ein Fehler des SA zu meinen Gunsten vor :)
fridolin
14.05.2017, 21:02
Hausertragsberechnung:
Baujahr 2000, Größe 158 qm - eigengenutzt

jährliche Belastung Zinsen und Tilgung = 9.546,00
Erhaltungsaufwand lt Rechnung 1.121,80
Betriebskosten ohne Heizung und Strom 1.707,15

Kosten der Unterkunft monatl. EUR 1.031,25

Das Haus steht zwischen Hamburg und Bremen und würde hier 1.400 Warmmiete kosten.
---

Diese Berechnung ist ungewöhnlich.
Es ist nicht von einer Warmmiete sondern von der Kaltmiete auszugehen.
Wie hoch wäre der Kaltmietpreis/qm für eine vergleichbare Wohnung?

fridolin
14.05.2017, 21:06
Daraus wurde der Betrag für UP (65 km) iHv € 441,75
---

Selbst wenn man ab dem 31 km mit 0,15 EUR rechnet, kommt man nicht auf 441,75 EUR sondern auf 485 EUR.

Ich würde auf die Leitlinien des OLG Hamburg (wenn zuständig) hin weisen. Zuständig ist das OLG, das für den Wohnort des UHP zuständig ist.
AVZ67
14.05.2017, 21:06
Kaltmiete schätzungsweise 1.200,-- (Grundstücksgröße 1.200 qm)
AVZ67
14.05.2017, 21:09
Ja, hab ich mit den Fahrtkosten auch so errechnet; ausgehend von 20 Arbeitstagen/Monat.

Es sind einige Rechenfehler in der gesamten Berechnung.

Der letzte Wohnort meiner Mutter war Bad Homburg; daher sind die zuständig; auch wenn sie nun im Heim in Niedersachsen lebt.
fridolin
14.05.2017, 21:09
Hier liegt dann wohl ein Fehler des SA zu meinen Gunsten vor :)
---

Nein stimmt 100%ig

20 *2 *2 *52 *0,30/12 = 104
fridolin
14.05.2017, 21:12
Der letzte Wohnort meiner Mutter war Bad Homburg
---
Egal wo die Mutter wohnt oder wohnte. Es gelten immer die Leitlinien des OLG, das für den Wohnort des uhp Kindes zuständig ist, also Hamburg oder Bremen oder??
fridolin
14.05.2017, 21:13
Kaltmiete schätzungsweise 1.200,-- (Grundstücksgröße 1.200 qm)
---
Ist das die Kaltmiete für 120 qm, also 10 EUR/qm?
fridolin
14.05.2017, 21:13
Ich habe noch was vor.
Ich schaue morgen noch mal rein.
AVZ67
14.05.2017, 21:18
OLG Celle - Niedersachsen
fridolin
15.05.2017, 08:10
siehe die Leitlinien des OLG Celle

http://www.dfgt.de/resources/LL_Celle_2017.pdf

Interessant könnten z.B. sein:

1.7 Steuererstattungen und Steuernachzahlungen sind in der Regel in dem Kalenderjahr, in dem sie anfallen, zu berücksichtigen und auf die einzelnen Monate umzulegen.

Vor allem dieser Teil:
Soweit Erstattungen auf Aufwendungen beruhen, die unterhaltsrechtlich nicht zu berücksichtigen sind, bleiben auch die Steuererstattungen außer Betracht.



10.2.2 Für die notwendigen Kosten der berufsbedingten Nutzung eines Kraftfahrzeugs kann der nach den Sätzen des § 5 II 1 Nr. 2 JVEG anzuwendende Betrag (derzeit 0,30 € pro gefahrenen Kilometer) angesetzt werden. Damit sind i.d.R. auch Anschaffungskosten erfasst. Werden die Raten für einen zur Anschaffung aufgenommenen Kredit berücksichtigt, so verringern sich die anrechnungsfähigen km-Kosten.

Das OLG Celle macht keine Einschränkungen bezüglich der gefahrenen km.

Die Rechnung müsste also so aussehen:

65 * 2 *0,30 * 220/12 = 715 EUR.

fridolin
15.05.2017, 08:26
Kind 1 studiert auswärts. Ich zahle monatlich 300,00 EUR plus 80 EUR KV plus Studiengebühren. Als Werkstudent verdient er 715 Brutto.

Das Sozialamt erkennt bei der Berechnung für 244,00 EUR an? Das kann doch nicht stimmen.

Kind 2 hat Abitur gemacht und lebt im Haus. Das Sozialamt schreibt:
Ddf. Tabelle Zahlbetrag 594,-- minus 190 Kindergeld = 404,00 abzusetzen. Auch das ist m.E. falsch. Der Unterhalt für ein 19-jähr. Kind ist höher. Der Kindsvater zahlt KEINEN Unterhalt.
Geht man in der Spalte der Ddf Tabelle von meinem Nettoeinkommen aus oder dem Gesamteinkommen (mein Mann und ich??).
----

M.E. ist vom gemeinsamen Einkommen auszugehen. Das gemeinsame Einkommen bestimmt die Einkommensverhältnisse und den Lebensstandard der Familie. Das SA geht ja auch vom gemeinsamen Einkommen bei der Berechnung des EU aus. Es wäre m.E. unlogisch und sachlich unrichtig bei der Berechnung des EU zwar das Einkommen des Ehegatten hinzu zu ziehen, bei der Bemessung des den Kindern zustehenden Unterhalts aber nur vom Einkommen des leiblichen Elternteils auszugehen. Etwas anderes wäre es evtl. wenn der Kindesvater Unterhalt in voller Höhe bezahlen würde.

Bei einem Einkommen von über 5000 EUR gilt m.E. als untere Grenze 826 EUR.

Dabei ist zu beachten, dass diese Tabelle die untere Grenze des Kindesunterhalts an gibt. Wenn zusätzlicher Bedarf besteht, z.B. Studiengebühren, Kosten für auswärtige Unterbringung usw. kann dieser Bedarf zusätzlich geltend gemacht werden.

Gegen zu rechnen ist Kindergeld und Einkommen des Kindes.
AVZ67
15.05.2017, 19:36
Danke, das hilft schon sehr.

Ich werde jetzt um Neuberechnung der Fahrtkosten und des Unterhaltes bitten. Damit dürfte ich dann aus der Nummer rauskommen.

Die Fahrtkosten für meinen Mann wurden ja ebenfalls völlig falsch berechnet.

Um zu diesem Thema einen Beitrag zu verfassen, müssen Sie angemeldet sein. Jetzt anmelden

 

Sie haben noch Fragen?
Dann holen Sie sich die Antwort: 0900-11 22 11 44
Der Anruf kostet Sie aus dem Festnetz der deutschen Telekom nur 2,99 €/Minute, Preise aus anderen Netzen können abweichen