Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


Ratgeber Elternunterhalt

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Thema: Altersvorsorge

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Thomas
19.02.2014, 10:03
Zu der Altersvorsorge habe ich verschiedene Fragen. Man hat nmir gesagt das ein Betrag von 5 % des Nettoeinkommens der für private Altersvorsorge genutzt wird, einkommensmindernd wirkt. Ich selber habe noch überhaupt keine Altersvorsorge außer gesetzlicher Rente. Ich war bis vor 8 Jahren selbstständig und musste Insolvenz anmelden dadurch habe ich alles verloren.
Dies Zeit liegt hinter mir und eigentlich müßte ich jetzt eine Altersvorsorge aufbauen. Ich bin 55 Jahre. Wenn ich wirklich nur 5 % einkommensmindernd verwenden kann dann wird es bei gleichzeitigem Bezahlen von Elternunterhalt nicht mehr möglich sein das zu tun und ich werde selber nur noch eine Rente von unter 1000 € im Monat erhalten. Dies muss doch irgendwie vom Sozialamt berücksichtigt werden. Weiss jemand Bescheid von euch ?
marhin
19.02.2014, 12:27
zum Sparen für die eigene Altersvorsorge:

der Unterhaltspflichtige bis 5% vom Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze (Rente), ist das Einkommen höher, dann für die Differenz über Grenze bis 25%

das Schwiegerkind bis zu 10% bis Grenze, darüber 30%


das ist die allgemeine Regel

der Versuch, über diese Prozentsätze hinauszugehen, dürfte von den Sozialämtern abgeschmettert werden
ein Gericht könnte einen höheren Betrag eventuell akzeptieren
Begründung: Versorgungslücke

ein Urteil gibt zu diesem Aspekt jedoch nicht
marhin
05.03.2014, 20:59
der Versuch, über diese Prozentsätze hinauszugehen, dürfte von den Sozialämtern abgeschmettert werden
ein Gericht könnte einen höheren Betrag eventuell akzeptieren
Begründung: Versorgungslücke

ein Urteil gibt zu diesem Aspekt jedoch nicht



diesen Beitrag von mir ergänze ich wie folgt, es gibt ein Urteil, das diese Möglichkeit einräumt, über die 5 % hinauszugehen


"Zwar kann im Einzelfall unter Berücksichtigung besonderer Umstände auch ein höherer Abzug für die sekundäre Altersvorsorge gerechtfertigt sein, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, dass die angemessene Altersversorgung des auf Zahlung von Elternunterhalt in Anspruch genommenen Kindes nicht sichergestellt ist. Das setzt jedoch voraus, dass eine Versorgungslücke vorhanden ist, die die Aufrechterhaltung eines angemessenen Lebensstandards des Unterhaltspflichtigen im Alter nicht gewährleistet"

aus dem Beschluss des OLG Hamm,
II-9 UF 64/12 v. 29.10.2012

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