Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> Zähes EU-Verfahren seit über einem Jahr

Thema: Zähes EU-Verfahren seit über einem Jahr

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Tochter007
09.01.2017, 12:50
Seit November 2015 lebt meine Mutter im Pflegeheim und erhält seitdem Hilfe zum Lebensunterhalt. Im Dezember 2015 wurde ich bzgl. Elernunterhalt vom Sozialamt (SA) zur Auskunftserteilung aufgefordert und bin dem nachgekommen. Im April 2016 habe ich einen Bescheid über eine bestehende Unterhaltsverpflichtung in Höhe von 391,- Euro monatlich erhalten.

Nach einem ersten Widerspruch wurde der monatliche Betrag auf 352,- korrigiert. Anschließend habe ich eine Fachanwältin für Familienrecht zu Rate gezogen und erneut erfolgreich Widerspruch eingelegt. Nach einem Bescheid vom 28.09.2016 liegt meine monatliche Verpflichtung "momentan" bei 220,- Euro, damit allerdings noch immer deutlich über der letzten Berechnung (11,- Euro) der Anwältin.

Mit dieser Begründung habe ich dem SA zuletzt am 28.10.2016 eine monatliche Zahlung von 110 Euro (50 % von 220,-) als Vergleich vorgeschlagen, wobei mir die 11 Euro u.a. nach eigener Berechnung über die gängigen Onlinerechner selbst sehr optimistisch erscheinen. Für ihre Beratung habe ich bisher rund 500 Euro investiert.


Vorgestern habe ich nun ein Schreiben einer Antwaltskanzlei erhalten (normaler Brief, kein Einschreiben), die nun die Interessen der Stadt vertritt. Demnach erhalte ich bis zum 16.01.2017 (!) noch die Möglichkeit, den letzten Bescheid über 220,- Euro zu akzeptieren. Andernfalls würde das Ganze auf Basis meiner Gehaltsabrechnungen 2016 komplett neu aufgerollt und der Betrag könnte wieder höher ausfallen, wobei das Schreiben natürlich suggeriert, dass dies auch der Fall sein wird, u.a. da meine Beiträge zur Altersvorsorge 5% meines Bruttogehaltes übersteigen und sie das nicht anerkennen "müssen".

Was tun??? Ich möchte die Sache endlich abschließen, mich aber auch nicht auf so unseriöse Art unter Druck setzen lassen.

Meine Rechtsschutzversicherung zahlt in dem Fall nicht.
fridolin
09.01.2017, 14:06
Was tun??? Ich möchte die Sache endlich abschließen, mich aber auch nicht auf so unseriöse Art unter Druck setzen lassen.
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Diese "unseriöse Art" und die Drohungen sind gängige Praxis. Selbst erlebt.

Ich gehe davon aus, dass 90% der UHP einknicken und zahlen.

Ein SHT oder der deren Anwalt hat nichts zu verlieren.
Sollten die einen Fall verlieren, dann zahlt der Steuerzahler.

Wieso vertraust du der Fachanwältin für Familienrecht nicht?
Diese hatte Deine Daten und kann den Fall doch besser beurteilen.

Zwischen 11 EUR und 220 EUR besteht ein gewaltiger Unterschied.
Rechne das mal auf 20 Jahre hoch.

Auf mein Angebot den Fall einmal genauer anzusehen bist du nicht eingegangen und hast keine Fakten genannt. Ohne Fakten kann hier niemand etwas darüber aussagen, ob die Forderung berechtigt ist.

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