Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


Ratgeber Elternunterhalt

4.5 von 5 Punkten


(666 Kundenrezensionen)
 
Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> welches Einkommen als Grundlage für Elternunterhalt

Thema: welches Einkommen als Grundlage für Elternunterhalt

Um zu diesem Thema einen Beitrag zu verfassen, müssen Sie angemeldet sein. Jetzt anmelden

Rosannafabeltier
03.07.2013, 13:24
Hallo, ich habe mich hier angemeldet weil ich für die Zahlung von Elternunterhalt herangezogen werden soll.

Die Mutter lebt seit einem Jahr im Heim.

Die Prüfung läuft noch.

Seit Mai2013 bin ich nun unverschuldet arbeitslos und bekam mit der Kündiung wegen Firmenschliessung eine Abfindung.

Können rückwirkend Ansprüche erhoben werden oder wird das momentane Einkommen zu Grunde gelegt?

Ihr würdet mir mit einer Antwort echt sehr helfen, denn ich überlege ob ich zu einem Anwalt gehen soll, bevor ich dem Amt weitere Auskünfte erteile.

LG
Rosanna
marhin
03.07.2013, 18:54
Ich gehe mal von folgender Sachlage aus, es kam eine Rechtswahrungsanzeige mit Auskunft, und es wurde bereits Auskunft erteilt
Basis für diese Auskunft war das damalige Gehalt

da sie sich die Basis seit Mai 2013 geändert hat, sollte dies dem Sozialamt sofort mitgeteilt werden,da ich von der Vermutung ausgehe, das Einkommen, sprich Arbeitslosengeld, ist jetzt das Einkommen
ab Mai 2013 gilt diese "neue" Berechnung



eine Abfindung ist nach den unterhaltsrechtlichen Leitlinien über mehrere Jahre zu verteilen, in der Regel auf 3 bis 5 Jahre, je nach Höhe
dann ab Mai 2013
Rosannafabeltier
03.07.2013, 21:45
danke für die Antwort.

Ich weiss ja nur die Höhe meines Arbeitslosengeldes und nicht was ich in Zukunft verdienen werde, falls ich einen Job finde (bin 52). Sollte mir die Abfindung auf 3 Jahre verteilt werden, wobei ich vom Netto ausgehe, dann bleiben mtl. 200 Euro anzusetzen und ich liege mit meinen Einkünften dann nicht über dem Selbstbehalt.

Ich habe mich nun für einen Anwaltstermin entschieden. Vielleicht hätte ich dem Amt Anfang des Jahres nur die geforderten Unterlagen schicken sollen und meinen Mund halten anstatt anzugeben dass ich ab Mai 2013 arbeitslos werde.

Ich möchte vom Anwalt einfach wissen was ich mitteilen muss und was nicht, bevor ich wieder zu viel sage. Dazu kommt noch dass ich vor 2 Monaten bei meinem Freund eingezogen bin und derzeit mietfrei wohne. Da habe ich auch etwas Angst dass er dann noch mit in die Haftung genommen wird und das will ich nicht, denn er hat mit meiner Mutter ja schliesslich gar nichts zu tun. Wir kennen uns gerade mal 1 Jahr.

marhin
03.07.2013, 22:36
nur das Arbeitslosengeld angeben, genügt

und wenn Arbeitslosengeld + umgerechnete Abfindung unter Selbstbehalt von 1600 € für Alleinstehenden ist, dann ok

das mietfreie Wohnen ist unterhaltsrechtlich unschädlich, da freiwillige Zuwendung Dritter

auch der Lebensgefährte ist unterhaltsrechtlich ohne Relevanz

dem Sozialamt ist es nicht erlaubt, Auskunft vom Lebensgefährten einzuholen
manche Sozialämter wollen trotzdem Auskunft, das ist ganz klar rechtswidrig!
also Auskunft verweigern, und das Sozialamt auf die Rechtswidrigkeit hinweist

Um zu diesem Thema einen Beitrag zu verfassen, müssen Sie angemeldet sein. Jetzt anmelden

 

Sie haben noch Fragen?
Dann holen Sie sich die Antwort: 0900-11 22 11 44
Der Anruf kostet Sie aus dem Festnetz der deutschen Telekom nur 2,99 €/Minute, Preise aus anderen Netzen können abweichen