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Thema: Schonvermögen vs. Immobilienbesitz

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Thommy
13.07.2016, 16:41
Hallo,

ein paar Dinge zum Schonvermögen verstehe ich nicht ganz:

Es wird akzeptiert, dass 5% des Bruttogehalts in eine Altersvorsorge angelegt wird. Wenn diese 5% in einen Riester-Vertrag fließen und gleichzeitig noch Tilgungsraten für eine selbstgenutzte Immobilie geleistet werden, wird nicht beides anerkannt, sondern in Summe nur höchstens 5% (abgesehen von den 20% über der Beitragsbemessungsgrenze, aber lassen wir das mal außen vor). Ist das richtig so?

Was wird dann als Schonvermögen betrachtet? Nur das tatsächlich in Echtgeld angesparte Altersvorsorgevermögen oder auch ein Teil des Wertes des Hauses?

Ich vermute, dass der Wert des Hauses nicht angesetzt wird, aber dann ist es doch unlogisch, dass bis zur 5%-Grenze die Tilgungsraten berücksichtigt werden, bei der Berechnung des vorhandenen Schonvermögens der daraus resultierende Vermögenswert aber wiederum nicht.

marhin
13.07.2016, 17:14
das eigengenutzte Haus ist geschützt und zählt nicht zum Schonvermögen, bleibt also draußen vor

richtig ist, die Tilgungsraten dienen der Vermehrung des Vermögens, sprich Immobilie und sind somit wie das Sparen zur Altersvorsoge anzusehen

beides dient dem Vermögensaufbau
fridolin
13.07.2016, 18:44
Ich vermute, dass der Wert des Hauses nicht angesetzt wird, aber dann ist es doch unlogisch, dass bis zur 5%-Grenze die Tilgungsraten berücksichtigt werden, bei der Berechnung des vorhandenen Schonvermögens der daraus resultierende Vermögenswert aber wiederum nicht.
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Richtig, der Wert des Haus spielt bei der Berechnung erst mal keine Rolle.

Allerdings spart der UHP Miete. Er muss sich einen angemessenen Wohnwert als fiktives Einkommen anrechnen lassen.

Du hast aber recht. Auch für mich ist es unlogisch, dass der Verkehrswert einer Immobilie bei der Berechnung des Vermögens keine Rolle spielt, denn diese Berechnungsweise begünstigt Immobilienbesitz und benachteiligt Geldvermögen.

Ich würde mich nicht wundern, wenn eines Tages der BGH oder sogar das Bundesverfassungsgericht diese unterschiedliche Art der Vermögenserfassung kippt.

Siehe Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer.

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