Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Thema: Was bedeutet "angemessen" bei einem eigenen, selbst bewohnten Haus?

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evamaria
17.10.2016, 18:59
Ich wohne allein im eigenen Reihenhaus, das eine Wohnfläche von 135 m² hat. Gilt das als angemessen, und wie wirkt es sich auf meine evtl. Unterhaltsverpflichtung aus, dass ich keine Miete bezahlen muss, d. h. welcher Betrag wird zu meinem Einkommen hinzugezählt?
fridolin
17.10.2016, 19:13
Um das einigermaßen schlüssig zu beantworten müsste man folgendes wissen:

Wann wurde das Haus angeschafft?
Von wem wurde es angeschafft?
Wie viele Personen wohnten bei der Anschaffung in dem Haus?
Wie ist der qm-Preis, den man für ein vergleichbares Haus oder eine Wohnung in der gleichen Wohngegend bezahlen müsste?
marhin
17.10.2016, 19:36
als angemessen gilt eine Wohnfläche zwischen 80 - 100 qm (Single), dies wird mit der ortsüblichen Miete, je nach Zustand multipliziert
= Wohnwert

davon werden die Betriebskosten abgezogen, die nicht auf den Mieter umgelegt werden dürfen

und wenn Immobilienkredit, kann auch abgezogen
Zinsen immer, Tilgung nicht immer

= Wohnvorteil

erhöht das Einkommen
evamaria
17.10.2016, 19:38
Das Haus wurde von meinem (inzwischen verstorbenen) Mann und mir vor 25 Jahren für unsere vierköpfige Familie gekauft. Das Haus war neu. Bei den qm-Preisen kenne ich mich nicht aus; da müsste ich mich erkundigen.
fridolin
17.10.2016, 19:58
Wenn vor 25 Jahren 135 qm für eine 4-köpfige Familie angemessen war, dann würde ich heute 80 qm als die obere Grenze für eine einzelne Person als angemessen ansehen.

Sollte der qm-Preis für eine vergleichbare Wohnung bei 6 EUR liegen, wäre also der Wohnwert maximal mit 480 EUR anzusetzen.



fridolin
17.10.2016, 20:01
Für eine 25 Jahre alte Immobilie sollte man Rücklagen für kommende Instandhaltungen bilden.

Ist der Unterhaltsfall bereits eingetreten. Leistet das SA schon. Liegt eine RWA schon vor?
evamaria
17.10.2016, 20:22
Der Unterhaltsfall ist noch nicht eingetreten. Ich rechne aber bis Ende des Jahres damit, da dann das Vermögen meiner pflegebedürftigen Mutter aufgebraucht sein wird.

Rücklagen für Instandhaltungen sind vorhanden, nämlich 70.000,- Euro, die zum Teil auch als Altersvorsorge und für die Anschaffung eines neuen Autos vorgesehen sind (mein Auto ist 10 Jahre alt).

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