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Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> UHP Alleinverdiener, Abzug von Berufsunfähigkeit und Pflegeversicherung bei Schwiegerkindern.

Thema: UHP Alleinverdiener, Abzug von Berufsunfähigkeit und Pflegeversicherung bei Schwiegerkindern.

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Speckbulle
18.05.2016, 10:41
Hallo,

ich habe ja bereits von euch gelernt, dass ein Schwiegerkind wenn es kein Einkommen hat keine "Altervorsorge" geltend machen kann.

Dazu gibts ja Urteile, aber die reden soweit ich gesehen habe wirklich nur von "Altersvorsorge".


Wie ist das mit dem im Elternunterhaltsrechner als: "Sonstige Aufwendungen" titulierten Dingen.

Also darf das einkommenlose Schwiegerkind, z.B. seine Berufsunfähigkeitsversicherung (bestehend und laufen aus früheren Tagen) oder seine laufende "Private Pflegezusatzversicherung" geltend machen?

MfG

Speckbulle

marhin
18.05.2016, 11:37
wer kein Einkommen hat, kann nichts abziehen,

egal um was es sich handelt, denn

es gibt kein "Minus-Einkommen"
Speckbulle
18.05.2016, 12:04
Eine Frage bei geringen Einkünften / Mieteinnahmen
wenn das Schwiegerkind geringfügige Mieteinnahmen hat. Sagen wir mal eine Garage für 50 Euro monatlich vermietet hat.

Diese Mieteinkünfte beim Elternunterhalt natürlich auch normal angegeben.

Könnte es bis zu diesen 50 Euro auch die BU oder Pflegeversicherung gegenhalten, oder?

Gibt ja bei "sonstigen Aufwendungen" hier keine 5% Obergrenze wie bei der Altervorsorge.

Oder gibt es auch hier eine?

fridolin
19.05.2016, 08:25
Also darf das einkommenlose Schwiegerkind, z.B. seine Berufsunfähigkeitsversicherung (bestehend und laufen aus früheren Tagen) oder seine laufende "Private Pflegezusatzversicherung" geltend machen?
----
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht bei einem einkommenslosen Schwiegerkind eigentlich keinen Sinn,

aber

hier kommt es m.E. auf den Einzelfall und auf die Umstände an.

Wenn das Schwiegerkind früher gearbeitet hat (frühere Tage) und auch wieder arbeiten möchte und nur zeitweise aus diversen Gründen (die man darlegen müsste) nicht arbeitet und kein Einkommen hat, dann bin ich der Meinung, dass solche Beiträge beim UHP anerkannt werden müssten, falls dieser sie bezahlt.

Eine Pflegezusatzversicherung für den Ehepartner müsste auf jeden Fall anerkannt werden.

Dass ein UHP seinen Ehepartner gegen Krankheit, Pflegebedürftigkeit, usw. absichert hat m.E. Vorrang vor den Eltern, denn damit sichert er sich ja selbst ab. Im Falle des Falles müsste ja er selbst für solche Kosten aufkommen.

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