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Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> Schonvermögen bei Vorruhestand

Thema: Schonvermögen bei Vorruhestand

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AusFrankfurt1959
03.11.2015, 15:09
Hallo, das Thema Schonvermögen wurde ja schon mehrfach behandelt, aber ich hätte da doch noch eine Frage: Folgende Situation: Nach langjähriger Berufstätigkeit (30 Jahre) mit überdurchschn. Einkommen ( über Beitragsbemessungsgrenze ) Ausscheiden per Auflösungsvertrag und noch ein paar Jahre bis zur Rente mit Abschlägen (63)
Bis 63 naturgemäß viel geringere Einkünfte als während Berufstätigkeit (ALG / Privatier mit Abschmelzen des Gesparten)
Angenommen, der Unterhaltsfall tritt nun zwischen Berufstätigkeit und Rentenbeginn ein. Wie wird in solchen Fällen das Schonvermögen berechnet? Wird das letzte Einkommen aus Berufstätigkeit herangezogen?
QuerDenker
04.11.2015, 10:54
Angenommen, der Unterhaltsfall tritt nun zwischen Berufstätigkeit und Rentenbeginn ein. Wie wird in solchen Fällen das Schonvermögen berechnet? Wird das letzte Einkommen aus Berufstätigkeit herangezogen?
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Beim Elternunterhalt ist es zulässig 5% des Bruttoeinkommens für die eigene AV zu sparen. Bei 4000 Brutto können also 200,- monatlich für die eigne AV gespart werden. Wenn das erlaubt ist, dann müssen auch die Erträge aus einer solchen Anlage geschützt sein. Wenn man 200,- über 35 Berufsjahre anspart kommt man bei 4% Verzinsung auf über 180.000 EUR.
Das Vermögen müsste also diesen Betrag überschreiten, bevor Unterhalt aus Vermögen gefordert werden kann.

Ich würde also immer das gegenwärtige Brutto(im Moment des Unterhaltseintrittes) nehmen und pauschal für 35 Berufsjahre hochrechen. Sollte dies deutlich niedriger sein als den Großteil der Erwerbszeit zuvor, dann sollte man dies darlegen. Dann müsste man eben mal spitz rechnen.
Das tatsächliche Brutto der einzelnen Erwerbsjahre lässt sich ja ermitteln.
marhin
04.11.2015, 14:49
Nach langjähriger Berufstätigkeit (30 Jahre) mit überdurchschn. Einkommen ( über Beitragsbemessungsgrenze )

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das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze wird mit 20 % angesetzt, dies erhöht dzusätzlich das Schonvermögen

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