Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Thema: Unterhaltszahlungen rückwirkend Verlangen ja nein ?

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Jonny
16.06.2015, 06:07
Hallo,
Kann das Amt Unterhaltszahlungen rückwirkend verlangen ?
Und kann es sein das ,das Amt die Zahlung in dem Fall für meine Mama Kürzen im Falle das die Kinder nicht zahlen oder es nicht berechnet haben.Sprich auf den Brief vom Amt nicht reagiert haben.?
fridolin
16.06.2015, 09:09
Um was geht es genau?

Befindet sich die Mama in einem Heim?
Wurde Sozialhilfe beantragt? Von wem? Wann?
Wann kam der Brief?
Was stand in dem Brief?


Jonny
20.06.2015, 23:27
Mama bekommt Hilfe vom Amt. Sie ist in Rente aber reicht nicht zusammen mit der Witwenrente.
Die Sache läuft seit Sep.2014 überm anwalt und hat sich hingezogen.jetzt verlangen sie vom sep. an ganze nachzahlungen da ich nichts eingereicht hätte.
Dürfen die das?
Können die meiner Mama die Hilfe kürzen dadurch ?
Mama lebt alleine zuhause.Soweit ivh weiss bekommt sie Grundsicherung im alter.
fridolin
21.06.2015, 02:12
Können die meiner Mama die Hilfe kürzen dadurch ?
-----
Nein!
fridolin
21.06.2015, 02:21
Kann das Amt Unterhaltszahlungen rückwirkend verlangen ?
Und kann es sein das ,das Amt die Zahlung in dem Fall für meine Mama Kürzen im Falle das die Kinder nicht zahlen oder es nicht berechnet haben. Sprich auf den Brief vom Amt nicht reagiert haben.?
----

Wenn das Einkommen des Unterhaltspflichtigen unter 100.000 EUR liegt, kann von ihm kein Unterhalt gefordert werden.

Er hat bisher keine Auskunft gegeben. Dazu ist er aber verpflichtet.

Die Behörde kann ihn nun auf Auskunft verklagen oder noch einfacher: Die Behörde nimmt an, dass er ein Einkommen über 100.000 EUR hat und entsprechend leistungsfähig ist und fordert Unterhalt in voller Höhe. Da der UHP keine Auskunft gegeben hat, trägt er das Risiko.

Der UHP sollte schnellstens Auskunft über sein Einkommen geben.
Astra
21.06.2015, 12:46
Hallo Fridolin,

dein letzter Post erweckt den Eindruck das man unter 100.000€ Jahreseinkommen keinen Unterhalt bezahlen müßte. Soweit ich hier gelesen habe sind doch nur für Paare 3240€/Monat frei. 12x3240€ sind aber keine 100.000/a. Könntest du noch mal erläutern was du damit meinst?
marhin
21.06.2015, 13:25
wenn ausschließlich Grundsicherung seitens des Sozialamts geleistet wird, dann gilt die 100.000 € Regel beim unterhaltspflichtigen Kind

> Einkommen unter 100.000 € = kein Unterhalt

------------------------------------

wird jedoch ausschließlich Hilfe zur Pflege geleistet, häuslich oder bei Heimaufenthalt, dann gilt die 100.000 € Regel nicht

wird Grundsicherung und Hilfe zur Pflege geleistet, dann gilt die 100.000 € Regel ausschließlich für die geleistete Grundsichrung, dafür kein Unterhalt, für Hilfe zur Pflege zur Pflege ja
___________________________________________________________________________



> der Selbstbehalt in Höhe von 3.240 € hat grundsätzlich mit diesen Fragestellungen nichts zu tun

entscheidend ist im 1. Schritt
Grundsicherung ja oder nein
2. Schritt
über oder unter 100.000
3. Schritt
ist der Pflegebedürftige überhaupt bedürftig? auch wenn Sozialhilfe gezahlt wird,
auch dann kein Unterhalt, wenn aus Sicht des Unterhaltsrechts keine Bedürftigkeit besteht
fridolin
21.06.2015, 17:01
Deshalb habe ich nachgefragt.

Als Antwort kam:

"Mama lebt alleine zuhause. Soweit ich weiss bekommt sie Grundsicherung im Alter."
Jonny
07.07.2015, 02:39
Laut dem schreiben bekommt Mama Leistungen nach dem SGB XII 3. Kap.
Soweit ich weis ist das keine Grundsicherung im Alter.Oder liege ich da falsch?
Der Herr vom Amt meinte das würde sie bekommen wenn sie 65 jahre und 4 Monate alt ist.Stimmt das?
Das würde bedeuten wenn es stimmt,das ab dann die Einkommensgrenze auf 100000 Euro steigt.
War bei einem Anwalt und ich glaube da weis ich mittlerwweile mehr darüber durch dieses tolle Forum als die Anwältin.
Daher denke ich das ich alles selber machen werde als Anwaltskosten zu haben.
Danke für eure tolle Hilfe.
marhin
07.07.2015, 09:07
Leistungen nach dem SGB XII 3. Kap.

das ist Hilfe zum Lebensunterhalt, ähnlich wie Grundsicherung, jedoch gilt bei Hilfe zum Lebensunterhalt die 100.000 € Regel nicht

es gelten die normalen Selbstbehalte, 1800 bzw. 3240 €

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