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Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Thema: Vorsorge Elternunterhalt

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biwi1968
10.04.2015, 09:03
Hallo, wir gehen davon aus, dass wir 3 Geschwister Elternunterhalt zahlen müssen, je nach persönlicher Lage natürlich unterschiedlich. Nun ist angedacht ein Vorsorgekonto mit regelmäßgen Zahlungen anzulegen , auf das wir im Notfall zugreifen können. Ich persönlich bin dem abgeneigt, da es sich um ein Sparkonto handelt, auf das das Amt zugreift (auch wenn ggf. auf Name des Enkelkinds angelegt). Als Pro-Argument steht im Raum: "Nicht dass wir plötzlich von Zahlungen überrollt werden".
Das sehe ich nicht so, da Zahlungen doch ganz klar geregelt, es werden keine Tausende von Euro sein bez. Elternunterhalt. Wie lange braucht das Amt, um die Kosten an die Unterhaltspflichtigen weiterzuberechnen? Danke voraus!LG, biwi
Mathilde
10.04.2015, 10:11
Enkelkind
Hallo biwi,
ein Enkelkind ist nicht unterhaltspflichtig. Weder auf sein Gehalt noch auf sein Vermögen darf das Sozialamt zugreifen.

Die Berechnungen der Sozialämter dauern je nach Personalstärke unterschiedlich lange. Bis zu einem halben Jahr soll wohl normal sein.
fridolin
10.04.2015, 10:24
Hallo, wir gehen davon aus, dass wir 3 Geschwister Elternunterhalt zahlen müssen, je nach persönlicher Lage natürlich unterschiedlich.
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Ist der übliche behördliche Berechnungsmodus bekannt, so dass man die Berechnung des SA überprüfen könnte?
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Nun ist angedacht ein Vorsorgekonto mit regelmäßgen Zahlungen anzulegen , auf das wir im Notfall zugreifen können.
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Für was soll das gut sein?
Wenn es für die eigene Altersvorsorge ist, dann ist das ok. Auf die eigene angemessene Altersvorsorge kann das SA auch nicht zugreifen.
Es wäre auch ok, wenn man den Zweck dieses Sparen deklariert, z.B. Altersvorsorge (bis 5% des Bruttoeinkommens für Durchschnittsverdiener), Ansparen für ein neues Auto, für die Renovierung des Hauses usw.

Dann dürfte auch dieses angesparte Vermögen geschützt sein.

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Ich persönlich bin dem abgeneigt, da es sich um ein Sparkonto handelt, auf das das Amt zugreift (auch wenn ggf. auf Name des Enkelkinds angelegt).
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Auf das Konto des Enkels kann das Amt nicht zugreifen. Der Enkel muss auch keine Auskunft über sein Vermögen machen.
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"Nicht dass wir plötzlich von Zahlungen überrollt werden".
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Kann eigentlich nicht sein. Wenn am Monatsende kein Einkommen übrig bleibt, dann ist man nicht zahlungsfähig. Dann laufen alle Forderungen ins Leere.
Elternunterhalt aus Vermögen ist eine Sache für sich. Wenn der Unterhaltspflichtige kein Riesenvermögen hat, läuft auf dieser Schiene auch nichts. Das Vermögen des Ehegatten ist übrigens tabu. Vielleicht kann man ja noch vor der RWA Vermögen umschichten.

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Wie lange braucht das Amt, um die Kosten an die Unterhaltspflichtigen weiterzuberechnen? Danke voraus!
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Unterschiedlich, je nach Behörde und deren Belastung mit ähnlichen Fällen.

Aber Vorsicht mit den Berechnungen der Sozialämter. Meistens wird viel zu viel gefordert.

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