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Thema: Freiwilige Umschuldung Immobilienkredit

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DerWilli
23.01.2015, 10:47
Guten Tag ins Forum,
ich habe eine Frage, auf die ich bisher keine Antwort gefunden habe:

Die Kredite des Unterhaltpflichtigen für die selbst bewohnte Immobilie erreichen in nächster Zeit die 10 Jahre Laufzeit. Dann besteht die Möglichkeit, nach dem Sonderkündigungsrecht einen Anschlußkredit mit geringerer Zinslast zu vereinbaren. Die gesparten Zinsen sollten dann in eine höhere Tilgungsrate fließen, sodaß die monatliche Belastung gleich bliebe.

Problem: UP kennt bereits die Bedürftigkeit, die Umschuldung ist nicht notwendig, da die Kredite ansonsten noch 5 Jahre mit unveränderten Konditionen weiterlaufen würden.

Wenn so etwas vereinbart wird, wird die dann hohe Tilgungsrate (ca.8%) vom Amt anerkannt? Oder fließen die gesparten Zinsen in den Unterhalt?

Was passiert, wenn beim Ablauf der vertraglichen Zinsbindung ein Anschlußkredit mit wesentlich höherer Tilgung als zuvor abgeschlossen würde und dadurch die Leistungsfähigkeit sogar sinken würde?

Vielen Dank für eine Stellungnahme.
marhin
23.01.2015, 13:49
dazu folgende Fragestellung:

ich gehe mal davon aus, es liegt eine Rechtswahrungsanzeige mit Auskunftsersuchen vor, und es wurde bereits Auskunft erteilt,
weiterhin wurde seitens des Sozialamts Leistungsfähigkeit des Unterhaltsverpflichteten festgestellt und eine Unterhaltsforderung gestellt

mit der Folge, es wird bereits Unterhalt bezahlt

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wurde der Kredit vor der Rechtswahrungsanzeige aufgenommen?

wurde der bisherige Kredit (Tilgung + Zinsen) komplett als unterhaltsmindernde Position anerkannt?

DerWilli
26.01.2015, 08:06
Guten Tag,
so weit sind wir noch nicht ganz.
Bedürftigkeit wird ab Februar 2015 bestehen, mit der Heimrechnung für Januar ist das Ersparte dann auf knapp unter 2600,- gesunken.
Der Bedarf wird nach Abzug von Pflegeversicherung, Wohngeld und Rente bei ca. 1000,- liegen, der UP hofft aber, nur einen Teil davon leisten zu müssen.
Der UP ist einziges lebendes Kind und gleichzeitig Betreuer (seit ca. 4 Jahren).
Die Kredite wurden vor knapp 9 Jahren abgeschlossen, mit einer Zinsbindung von 15 Jahren.

Eigentlich sollten die derzeit günstigen Zinsen durch einen Forward-Kredit für die Umschuldung nach 10 Jahren gesichert werden.
So wie es aussieht ist es aber wohl besser, erst mal nichts zu tun und abzuwarten?

marhin
26.01.2015, 11:23
meine persönliche Meinung:

ich halte die Umschuldung selbstverständlich für anerkennswert, aber

geldgierige Sozialämter können das anders sehen

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mit Diskussionen ist immer zu rechnen, Sozialämter pflegen auch höchstrichterliche Urteile zu ignorieren
DerWilli
27.01.2015, 10:33
Vielen Dank für die Antwort, leider nicht sehr motivierend.
marhin
27.01.2015, 13:32
das ist die Realität,
auf die sich jeder Unterhaltspflichtige einstellen sollte,
ohne Auseinandersetzungen mit dem Soziaamt läuft nichts

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