Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Forum Elternunterhalt >> Elternunterhalt >> Für Eltern aufkommen obwohl bei Großeltern aufgewachsen?

Thema: Für Eltern aufkommen obwohl bei Großeltern aufgewachsen?

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Nitemare
18.07.2011, 21:58
Hallöchen,

zu meinem Problem:
Ich lebe seit ich ungefähr 4 bin bei meinen Großeltern. Mit meinem Vater / Mutter hatte ich wenig bis gar nichts zu tun. Vorallem mit meiner Mutter. Da meine Mutter nun "psychologisch" krank ist krieg ich nun ab und an Post von der LWL, dass ich für sie aufkommen soll, was ich natürlich nicht einsehe, da sie sich nie um uns (inkl. Schwester) gekümmert hat und ich nicht mal weiß wo sie zurzeit lebt und auch so nichts von ihr höre.

Mein Vater ist ebenfalls ein Fall für sich. Er kümmert sich genauso wenig um seine eigenen Kinder und hat jetzt irgendeinen Sohn von der Schwester meiner Mutter bei sich, um den Verlust seines echten Sohnes (meiner Wenigkeit) zu kompensieren und kümmert sich lieber um diesen, als um seinen echten Sohn. Ich habe keine Lust für ihn später auch noch aufzukommen, weil er nicht arbeitet und auch nichts macht.

Beide Elternteile sind nicht für mich - finanztechnisch - aufgekommen. Also haben auch kein Kindergeld meinen Großeltern zur Verfügung gestellt o.ä.

Kann man da irgenwas machen? Die Lage macht einen echt fertig... und würd da gerne endlich Klarheit haben..
Heide
20.07.2011, 12:17
Beruf Dich auf §1611 BGB

§ 1611 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung.
(1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre.

Sie muss den Sachverhalt darlegen und beweisen.

Liebe Grüße
Heide

Heide
20.07.2011, 12:17
Beruf Dich auf §1611 BGB

§ 1611 Beschränkung oder Wegfall der Verpflichtung.
(1) Ist der Unterhaltsberechtigte durch sein sittliches Verschulden bedürftig geworden, hat er seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen oder einen nahen Angehörigen des Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht, so braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht. Die Verpflichtung fällt ganz weg, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten grob unbillig wäre.

Sie muss den Sachverhalt darlegen und beweisen.

Liebe Grüße
Heide

H-Gruenspan
05.08.2011, 20:51
Vergeßt es; bei mir war der Fall noch eindeutiger;
hat die BRD-Richterin nicht interessiert
triebi
15.09.2011, 23:28
Meine Mutter ist auch psychich krank und ich bin deshalb bei meiner Oma aufgewaschsen. Ich hatte wegen dieses Pragraphen schon beim RA vorgesprochen, aber er winkte nur ab. Da käme man nicht so einfach raus.

Ich bin der Meinung, dass meine Mutter ihre Unterhaltsverpflichtungen mir gegenüber gröblich vernachlässigt hat. Ob meine Oma das Kindergeld erhalten hat, weiss ich nicht genau. Denke eher nicht.

Es ist ungerecht, dass man in solchen Fällen für seine Eltern aufkommen soll. Man hatte ja selbst keinen Vorteil.

H-Gruenspan
21.09.2011, 20:09
Ich sollte vorsätzliches Verhalten nachweisen; was ich nicht konnte
Heide
22.09.2011, 19:23
Hallo,

schaut euch das Urteil
SG Düsseldorf S 42 SO 132/09 Urteil vom 30.11.2010
an. http://www.sozialgerichtsbarkeit.de

Liebe Grüße
Heide
H-Gruenspan
22.09.2011, 21:31
Sämtliche Urteile die ich zitierte waren nicht relevant;
die Richterin hatte eben soviele gegen mich zitiert

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