Elternunterhalt

Wenn Kinder Unterhalt für ihre Eltern zahlen sollen


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Thema: Was tun bei fehlerhafter Berechnung durch das Sozislamt?

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neverendingstory
17.12.2014, 20:15
Im Februar 2014 musste ein Kind Auskunft über seine Einkünfte dem Sozialamt geben. Im Mai 2014 erhielt das Kind eine Mitteilung des Sozialamtes, dass die Prüfung erheben hat, dass der Vater von zwei Kindern keine Sozialhilfe bekommt, da die Leistungsfähigkeit der Kinder aus deren Einkünften
höher ist als der Bedarf des Vaters. Dem Kind wurde im Mai 2014 mitgeteilt, dass die Berechnung ergeben hat, dass es verpflichtet ist einen Anteil von 22% an dem Bedarf des Vaters zu übernehmen. Das Kind hat sich zwar gewundert, aber erst Anfang August das SA um Auskunft gebeten, wie dieser Anteil berechnet worden ist. Urlaubsbedingt wurde die Berechnung erst Anfang September übermittelt. Diese aber war fehlerhaft. Der erhöhte Mindestbedarf von EUR 530,- durch die angegebene und belegte Warmmiete von 980 Eur (inkl..Nk u Hzg) fehlte KOMPLETT. Mietvertrag , Rechnung Versorger und Kontoauszüge lagen dem SA von Anfang an vor. Bei der privaten Krankenversicherung war ein falscher Betrag eingesetzt, der falsch und 110 EUR zu niedrig war. Das Kind hat Ende September das Sozialamt um entsprechende Korrektur gebeten und die relevanten Unterlagen erneut beigefügt, da das Kind die eingereichten Unterlagen vom SA zurückerhatten hatte. Am 13 Oktober erhielt das Kind ein Schreiben des SA indem ein neuer Anteil von nun 7,15 % mitgeteilt wurde. Es hiess dort .,. "aufgrund der nunmehr vorgelegten Unterlagen" ..,. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund der Rücknahme des Antrags auf Sozialhilfe
weitere Unterhaltsprüfungen hier nicht mehr stattfinden. ..., Ist das richtig, dass das Kind eine falsche Berechnung des SA hinbehmen muss. Das SA versuchte in dem Schreiben es so darzustellen, als wenn das Kind neue Unterlagen eingereicht hätte. Das war aber nicht der Fall. Hat das Kind einen Rechtsanspruch auf eine korrekte Berechnung seiner Leistungsfähigkeit auf Grundlage der eingereichten Belege? Bei der neuen Berechnung war dafür auf einmal die Rate für einen Kredit auf einmal gekürzt worden. Welche Möglichkeiten hat das Kind? Es gibt eine gesetzliche Betreuerin ( eine Anwältin) des Vaters, die aktuell vom Kind den Unterhalt in Höhe von den 22% fordert. Diese schreibt, dass das SA nicht berechtigt war weitere Unterhaltsberechnungen durchzuführen. Es wurde dem Kind angekündigt, dass es einen Rechtsstreit geben würde, falls das Kind die 22% nicht zahlen würde. Was kann das Kind tun, das SA verklagen auf eine korrekte Betechnung?
Wer hier jemand eine Erfahrung , wie man sich gegen falsche Berechnungen zur Wehr setzen kann?
marhin
17.12.2014, 20:23
Am 13 Oktober erhielt das Kind ein Schreiben des SA indem ein neuer Anteil von nun 7,15 % mitgeteilt wurde. Es hiess dort .,. "aufgrund der nunmehr vorgelegten Unterlagen" ..,. Ferner wurde darauf hingewiesen, dass aufgrund der Rücknahme des Antrags auf Sozialhilfe
weitere Unterhaltsprüfungen hier nicht mehr stattfinden.

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wenn der Antrag auf Sozialhilfe zurückgezogen wurde, dann ist doch eigentlich alles gelaufen, oder

ich verstehe das Problem nicht
neverendingstory
17.12.2014, 20:45
Die Prüfung des SA des Antrages auf SH hat ergeben, dass beide Kinder Leistungsfähig sind.
Das SA hat beiden Kindern den prozentualen Anteil mitgeteilt hat , mit dem es verpflichtet ist , sich an den Pflegeheimkosten zu beteiligen.
Das Problem ist: falsche Berechnung = falscher Anteil =
Es wurde ein Unterhalt gezahlt der 120,- EuR höher ist als wenn die Betechnung sofort korrekt gewesen wäre. Oder hätte das Kind diese Mitteilung ignorieren können und darauf warten sollen oder können bis die Betreuerin das Kind auf Unterhalt verklagt und das ganze vorm Familiengericht
landet? Besteht hierbei eigentlich Anwaltzwang oder kann man sich in Sachen Unterhalt selber verteidigen?
marhin
17.12.2014, 20:54
Die Prüfung des SA des Antrages auf SH hat ergeben, dass beide Kinder Leistungsfähig sind.
Das SA hat beiden Kindern den prozentualen Anteil mitgeteilt hat , mit dem es verpflichtet ist , sich an den Pflegeheimkosten zu beteiligen.

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oder können bis die Betreuerin das Kind auf Unterhalt verklagt und das ganze vorm Familiengericht
landet?

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jetzt kommt auf einmal eine Betreuerin ins Spiel ..................


sorry, Deine Beiträge sind für mich in keiner Weise klar und eindeutig, voller Widersprüchlichkeiten, darauf werde ich nicht mehr antworten


neverendingstory
17.12.2014, 21:08
Sorry - aber m.M. nach spielt es für die Beantwortung der Frage keine Rolle ob der Bedürftige unter Betreuung steht.

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